Gedicht und Welt
© Ronald Henss
Ein Mensch, der gern ein Dichter wär,
stellt mit Betrübnis fest:
das Dichten fällt ihm allzu schwer,
so dass er’s lieber lässt.
Drauf dreht auch ohne ein Gedicht,
man mag es wohl erahnen,
die Welt gemächlich weiter sich
wie seit Milliarden Jahren.
***
© Dieses Gedicht ist urheberrechtlich geschützt. Vervielfältigungen jeglicher Art nur mit Zustimmung der Rechteinhaber.
***